Ursprünglich hatte Microsoft vor, nach Windows XP und Windows Server 2003 eine neue Version mit dem Codenamen Blackcomb zu entwickeln. Für Blackcomb waren umfangreiche Funktionen eingeplant, wie zum Beispiel eine assoziative Dateiverwaltung (Datenbankaufsatz für das Dateisystem) namens WinFS; indes aber wurde eine Zwischenversion mit dem Codenamen Longhorn für 2003 eingeplant, die später als Windows Vista veröffentlicht wurde.
Dabei übernahm Vista einige Funktionen, die zunächst für Blackcomb gedacht waren. Anfang 2006 wurde Blackcombs Codename in Vienna geändert. Nach der Veröffentlichung von Vista gab Microsoft allerdings bekannt, dass der Nachfolger Vistas offiziell Windows 7 heißen wird. Die interne Versionsnummer wird trotzdem 6.1 sein.
Versionen
Windows 7 wird vermutlich in sieben verschiedenen Editionen erhältlich sein, die sich im Versionsumfang und Preis unterscheiden: als Starter Edition (für Wachstumsmärkte und Mini-Notebooks), Home Basic (lediglich für Schwellenländer), Home Premium (inklusive Media Center – für den breiten Markt gedacht), Professional (Business-Version für Privatpersonen), Enterprise (Volumenlizenzen für Geschäftskunden) und als Ultimate (vereint alle Funktionen der anderen Versionen). Außerdem wird es ein Upgrade von Windows XP geben, das jedoch die Daten und Einstellungen nicht übernimmt.
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| Version | Beschreibung |
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| Windows 7 Starter |
Ähnlich wie Windows XP Starter und Windows Vista Starter ist diese Version stark eingeschränkt. Starter ist vor allem als OEM-Lizenz erhältlich. Sie ist die einzige Version, die nur eine 32-Bit-Unterstützung enthält. Außerdem wird es unter anderem keine Aero-Oberflächen, kein Multi-Touch und keinen Windows Media Player geben.
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Windows 7 Home Basic
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Home Basic stellt eine abgespeckte Version für den Hausgebrauch dar. Der erweiterte Grafikmodus Aero Glass zählt nicht zum offiziellen Funktionsumfang der Home Basic-Version, kann aber enthalten sein. Basic bietet Basisfunktionen und ist nicht für einen erweiterten Multimediagebrauch geplant, da der Windows Media Player und das Windows Media Center fehlen. Genau wie in Starter und Home Premium kann man nicht den Windows Virtual XP Modus nutzen.
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Windows 7 Home Premium
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Diese erweiterte Version von Windows 7 Home Basic ist für den privaten Markt konzipiert. Sie hat einige zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel die Unterstützung von HDTV und das Schreiben von DVDs. Home Basic und alle anderen Versionen außer Starter unterstützen mehrere Monitore und auch das Hintergrundbild ist änderbar. Auch einige Spiele sind ab Home Premium enthalten.
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Windows 7 Professional
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Ähnlich wie Windows Vista Business zielt diese Version auf den Unternehmensbereich. Sie unterstützt Windows Server Domains. Ein maximaler Arbeitsspeicher von 192 GB wird erkannt. Das Booten von virtuellen Festplatten (VHD) ist allerdings erst ab Enterprise möglich. Der XP-Modus erlaubt die Ausführung von Programmen die unter Windows 7 sonst nicht funktionieren würden.
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Windows 7 Enterprise
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Diese auf Windows 7 Professional basierende Version ist vor allem für Großkunden gedacht und bietet zusätzlich unter anderem die Festplattenverschlüsselung BitLocker. Diese Version wird in einer sogenannten Volumen-Lizenz an Großkunden verkauft. Genau wie bei Vista müssen Volumenlizenzen erst aktiviert werden. Es ist auch möglich, eine mehrsprachige Benutzeroberfläche zu haben.
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Windows 7 Ultimate
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Ultimate vereinigt die Funktionen der anderen Versionen und richtet sich laut Microsoft an Kleinunternehmer, die ihren PC privat und geschäftlich nutzen, sowie an Privatanwender, die ihren Rechner sowohl zu Hause als auch im Unternehmensnetzwerk betreiben. Ultimate bietet zusätzlich unter anderem die Festplattenverschlüsselung BitLocker und ermöglicht es dem Anwender, jederzeit die Systemsprache frei zu wählen.
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Quelle: Wikipedia
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